Lernen im Attemsgarten

  • Interaktiv: Möglichkeit zum kommunikativen Austausch
  • Partizipativ: Chance des aktiven Teilhabens und der Mitgestaltung
  • Situativ: Raum für spontane Lernsettings mit offener Verlaufsform
  • Temporär: Ort für zeitlich flexible Lernangebote und Aktionen

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Grundsätzlich soll der Attemsgarten als multifunktionaler und offener Raum eine Reihe an Möglichkeiten für viele Interessent*innen eröffnen. Da dieser Lernraum im Freien nicht nur als Erholungsraum und Gemeinschaftsgarten genutzt werden kann, liegt es nahe, bestimmte Lehrveranstaltungen bei Bedarf im Attemsgarten abzuhalten. So soll der Attemsgarten beispielsweise auch online buchbar werden, damit formelle Lehrveranstaltungen auch in freier Natur stattfinden können. Hier sind vor allem Institute angesprochen, die sich mit Nachhaltigkeitsthemen auseinandersetzen, aber auch bei bestimmten Lehr- und Lernformen, wie Gruppenarbeiten, interdisziplinär angelegten Projekten oder Workshops bietet es sich an wärmeren Tagen an, die klassischen institutionellen Gegebenheiten der Universität zu verlassen und dadurch vielleicht auch gedankliche Grenzen zu sprengen. Seminare, Praktika und andere Kurse sollen Zugang zu nötigem Equipment erhalten, um eine „seriöse“ Veranstaltung in dem alternativen Lernumfeld abhalten zu können.

Des Weiteren soll der Garten eine gemütliche Atmosphäre für spontane Lerngruppen bieten. Tische, Beschattung, Trinkgelegenheiten und freies WIFI sollen die begrenzten Lernplätze der UniGraz erweitern und auch eine Möglichkeit zur lockeren Unterhaltung bieten. Daneben muss natürlich sichergestellt werden, dass das Gärtnern und die sozialen Interaktionen, die sich im Attemsgarten ergeben, nach wie vor genügend Platz haben, da genau dieses in-Kontakt-treten mit anderen und Lernen voneinander ein wesentliches Merkmal dieses Ortes ist. Einerseits stellen sich dort schon jetzt partizipative Lernformen ein: Der informelle Austausch zwischen den Studierenden und „Außenstehenden“ untereinander im Sinne des gemeinsamen Gärtnerns, Solarkochens oder anderen Aktivitäten, trägt neben der Gemeinschaftsbildung zur lockeren Wissensvermittlung aller Teilnehmer*innen bei.

Der Garten soll nach außen hin geöffnet sein (bleiben), um einerseits verschiedene soziale Gruppen zu integrieren, aber auch um im Austausch mehr Bewusstsein für ökologische und soziale Thematiken zu schaffen. Da der Attemsgarten als Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft dienen soll, sind selbstverständlich auch außeruniversitäre Veranstaltungen im Attemsgarten willkommen. Workshops aller Art oder Filmvorführungen verschiedenster Interessensgruppen können dort abgehalten werden.

 

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